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Füll- und Entleerungsstationen FES II / DIN 14463-1

Löschwasseranlagen „nass – trocken“ sind Anlagen, die mittels einer Füll- und Entleerungsstation (kurz FES genannt) realisiert werden, wobei der Anschluss, in der Regel, unmittelbar an das Trinkwasserversorgungsnetz erfolgt.

Die Brandbekämpfung ist durch den Laien möglich, da üblicher Weise die Entnahmestellen über eine Schlauchhaspel mit formstabilem Schlauch mit entsprechender Düse verfügen (Wandhydrant Typ „F“).

Die Nutzung durch die Feuerwehr ist ebenso gegeben, da eine Abkopplung der vorhandenen Schlauchhaspel und der Anschluss von eigens mitgebrachten Schläuchen möglich ist. In Ausnahmefällen können jedoch auch Wandhydranten mit Flachschlauch eingesetzt werden. Dieses betrifft z. B. Industriebereiche ohne Publikumsverkehr und mit eigener Werkfeuerwehr.

Die Rohleitungen hinter der Füll- und Entleerungsstation, die zu den Wandhydranten verzweigen, sind im Normalfall nicht mit Wasser gefüllt. Im Alarmfall erfolgt durch das Öffnen eines Schlauchanschlussventils die Befüllung der Rohrleitung automatisch. Dieses wird durch einen, am Schlauchanschlussventil montierten, Grenztaster realisiert, der mit der elektrischen Steuerung der Füll- und Entleerungsstation verkabelt ist. Nach Schließen aller Schlauchanschlussventile erfolgt das automatische Rücksetzen der Füll- und Entleerungsstation und die Rohrleitung wird selbsttätig entleert.


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